Hintergrund zur Gründung der Technologieplattform

Einen Hintergrund für die Aktivitäten der Plattform bildet die in den Europäischen Strategischen Energietechnologieplan (SET-Plan) eingebettete Smart Cities and Communities Initiative.

Der SET-Plan stellt einen wichtigen Pfeiler der europäischen Technologiepolitik dar und zielt darauf ab, durch die Umsetzung großer, europaweit sichtbarer Demonstrationsprojekte mit F&E- und Pilotcharakter im Rahmen Europäischer Industrieinitiativen (EII) zur raschen Markteinführung innovativer Energietechnologien beizutragen. Für die EII wurde ein notwendiges Investitionsvolumen von 70 Mrd. Euro über die kommenden 10 Jahre festgestellt, von denen rund 11 Mrd. auf die Smart Cities-Initiative entfallen.

 
Sie soll Projekte in europäischen Städten anstoßen, die eine Vorreiterrolle übernehmen und ihren CO2-Ausstoß durch eine Kombination aus energieeffizienteren Gebäuden, intelligenteren Energienetzen der Integration erneuerbarer Energien und verbesserten Verkehrssystemen senken wollen. Diese Investitionen sollen in einer gemeinsamen Anstrengung der Industrie und der öffentlichen Hand vor allem in Form von Public-Public-Private-Partnerships getragen werden. 

Eines der Ziele der Technologieplattform Smart Cities Austria ist es, die österreichischen Interessen und Stärken zu bündeln, österreichische Erfahrung auf europäischer Ebene einzubringen und dadurch auch an der Gestaltung der Smart Cities and Communities-Initiative mitzuwirken, beispielsweise durch eine Einbindung in die Europäische Stakeholderplattform Smart Cities.

 

Als ersten Schritt dazu hat sich die TPSCA im Mai 2011 mit einer Stellungnahme an der Konsultation der Europäischen Kommission zur Vorbereitung der Initiative beteiligt.

 

Die Gründung der Plattform wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie unterstützt.